Das PROUD-Projekt

Das PROUD-Projekt ist ein zweijähriges Projekt, das aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfond der Europäischen Kommission finanziert wird.

Insgesamt zielt das PROUD-Projekt darauf ab, das unterstützte autonome Leben (SIL) als alternative Praxis für die Betreuung unbegleiteter Minderjähriger im Alter von 15-18 Jahren zu fördern. Insbesondere, werden Wissen und bewährte Verfahren zum unterstützten autonomen Leben durch die Aktionen des Projekts auf europäischer Ebene gesammelt, ausgetauscht und verbreitet. Gleichzeitig werden im Rahmen des Projekts Methoden zur Verbesserung der Lebensbedingungen unbegleiteter Minderjähriger entwickelt.

In diesem Zusammenhang wird das PROUD-Projekt den Erwerb und die Entwicklung von Qualifikationen von Kinderschutzfachleuten und die Einführung eines Beratungssystems unterstützen, um den Beitrittsbedarf von Minderjährigen zu decken. Es wird erwartet, dass das Projekt sowohl kurz- als auch langfristig eine hohe Auswirkung haben wird. Kurzfristig sollen 200 Minderjährige im Alter von 15 bis 18 Jahren, sowie mehr als 500 Kinderschutzfachkräfte davon profitieren. Langfristig dürfte sich das Projekt positiv auf die EU-Mitgliedstaaten auswirken, was die Einführung alternativer Pflege- und Schutzpraktiken angeht.

Das PROUD-Projekt wird in zwei Phasen umgesetzt. Im ersten Jahr wird der Schwerpunkt der Maßnahmen in der Ermittlung und Analyse des Rahmens für die Integration unbegleiteter Minderjähriger in den teilnehmenden Ländern, sowie in der Bewertung der ihnen erbrachten Integrationsdienste liegen.

Auf der Grundlage der erhobenen Daten werden bewährte Verfahren hervorgehoben, die wiederum in einen umfassenden Leitfaden für Kinderschutzfachleute aufgenommen werden, um sich über bestehende unterstützende Lebensprogramme auf nationaler und europäischer Ebene zu informieren und um die Unterstützungsdienste, die sie minderjährigen Migranten anbieten zu verbessern, damit diese aus Zentren in unabhängige Wohnungen umziehen können.

Die zweite Phase des Projekts umfasst die Ausbildung dieser Fachkräfte, die bestehende Programme zur Unterstützung des selbständigen Lebens in ihrem Land betrifft. Darüber hinaus umfasst sie die Entwicklung und Umsetzung eines Integrationspfads für unbegleitete Minderjährige durch ein Mentoring-Programm, das Kinderschutzfachleute und andere ähnliche Fachkräfte mit Minderjährigen im Alter von 15 bis 18 Jahren zuordnen wird, um den Übergang von Schutzvorrichtungen in ein unabhängiges Leben zu erleichtern.

Die zweite Phase des Projekts wird auf der ersten Phase basieren, indem die ersten Maßnahmen und deren Anpassung an die Bedürfnisse der einzelnen Hauptzielgruppen bewertet und überprüft werden. Die sorgfältige Überprüfung der ersten Schritte des Projekts wird den Verlauf des Projekts festlegen.

An wen richten wir uns?

Die Wichtigsten Zielgruppen des Projekts sind unbegleitete Minderjährige im Alter von 15-18 Jahren

Fachleute, die unbegleitete Minderjährige unterstützen

Politische Entscheidungsträger in den Bereichen Einwanderung und Kinderschutz

die Gesellschaft im weiteren Sinne

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